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Geschrieben am 03.04.2004 von S. Ihlenfeldt
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Jutta Riedl-Henck schreibt: "Deinstedt, 2. April 2004
Liebe Leserinnen und Leser,
50 Jahre Pixi-B�cher
Zwanzig Gramm Buch - kein geringes kulturelles Gewicht
Diese kleinen B�cher haben auch uns begleitet. Und wer kennt sie nicht, die Conny, welche "alles darf" und "alles kann", die beim Fu�ball gewinnt, bei ihrem ersten Flug freundlich vom Piloten empfangen wird, deren Eltern immer lieb und nett sind, wo der Zahnarzt alles erkl�rt und und und ...
Ein B�chlein mit dem Titel "Conny und das Schreibaby" h�tte ich auch nicht schlecht gefunden. Aber da wird wohl zu sehr die Heile-Welt-Romantik besch�digt.
Vielleicht verwirkliche ich eines Tages bzw. Jahres diesen Plan in eigener Regie.
K�rzlich habe ich endlich eine Illustratorin gefunden, die bereits am Malen ist (nach mehreren erfolglosen Anl�ufen mit anderen Illustratorinnen) f�r meine Geschichte, in dem das Stillen thematisiert ist. Sie hei�t "Laras Traum", und es wird auch ein B�chlein im Pixi-Format, allerdings verlegt von der AFS (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen), nicht von Carlsen.
Falls es ankommt, w�re eine Folgereihe durchaus denkbar. Aber das steht noch irgendwo in den Sternen.
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In der Reitschule war Conny nat�rlich auch schon. Nicht aber beim therapeutischen Reiten f�r Schreibabys:
"Therapie zu Pferde mit S�uglingen
F�r M�tter mit Babys, die extrem lange und viel schreien, die eine sehr schwierige Geburt zu verkraften haben die sich schlecht entspannen k�nnen,die oft gekr�mmt liegen,
k�nnen wir ein au�ergew�hnliches Angebot unterbreiten:
Ein Behandlung zu Pferde
Aus unserer Erfahrung sind nur wenige Einheiten n�tig, um die Selbstheilungskr�fte der kleinen Wesen zu mobilisieren und um ein wenig Linderung zu schaffen sowie Entspannung zu erreichen.
Eine solche Einheit l�uft nach einem Schema ab, das die Erfahrung entstehen lassen hat.
Zun�chst wird das Pferd mit einem Bettlaken eingeh�llt und der S�ugling auf den R�cken (ungef�hr in der Nierengegend) gelegt. In der Regel schreit das Kind sehr, es scheint als wolle es seinen ganzen Kummer in die Welt hinausschreien. Die Pferde sind in dieser Phase sehr geduldig, sie entwickeln - niemand kann dies erkl�ren - dabei ungeheure W�rme. Es scheint als g�ben sie den Babys so eine Art Ganzk�rper - Reiki. Nach einer gewissen Zeit - einige Minuten sp�ter - zeigen die Pferde dann, dass sie gehen wollen.
Wenn wir Gl�ck haben, sind die M�tter mutig und ein bisschen vorerfahren, so dass sie ihren S�ugling selbst halten k�nnen, anderenfalls nimmt eine von uns das kleine Kind in den Arm.
Die Pferde gehen dann schnellen, sehr rhythmischen Schritt, die Gangart, die dem Gehirn wissenschaftlich erwiesen eine Menge von wichtigen Informationen weiter gibt. Die f�r diese Arbeit ausgew�hlten Pferde sind sehr sicher, vollkommen unerschrocken und verl�sslich. Sie machen die gleiche Arbeit, sie verfolgen das gleiche Schema, als h�tten sie sich „abgesprochen“: erst die deutliche W�rme, dann der z�gige Schritt, der sichtbar zur Entspannung f�hrt.
Es ist eine au�ergew�hnliche Arbeit, die h�ufig den M�ttern einen ruhigen Abend beschert.
In der Regel sind nur drei oder vier Einheiten n�tig, dann scheinen andere Therapieformen wie Vojta oder Craniosacrale Osteopathie deutlicher zu wirken.
Keiner von uns behauptet, das Sitzen auf einem Schritt gehenden Pferd sei ein Wunderheilmittel, aber eine positive Wirkung sollte gerade bei diesen kleinen Menschen nicht unversucht bleiben.
Wenn die Kleinkinder sitzen k�nnen, ist es f�r diese Arbeit „zu sp�t“.
Dann gilt, wie allgemein gelehrt, dass Kinder im Therapeutischen Reiten sitzen und laufen k�nnen sollten. Bei denen, die dies deutlich sp�ter oder aufgrund von Beeintr�chtigungen gar nicht lernen k�nnen, gilt eine Altersbegrenzung von gut zwei Jahren.
F�r Kinder, die als S�ugling ein solches Schicksal erlebten, kann dann das Therapeutische Reiten wieder interessant werden. Nur dass dann mehr Einheiten ben�tigt werden, um Fortschritte oder Ver�nderungen wahrnehmen zu k�nnen.
Wir freuen uns, unser liebstes Hobby als segensreiche und wundervolle Arbeit an Menschen mit verschiedenen Schicksalen zu teilen.
Sibylle Wiemer, 27389 Fintel
Diplom- und Reitp�dagogin
Therapie zu Pferde mit S�uglingen
Sibylle Wiemer
Diplom-P�dagogin / Reitlehrerin (FN) / Trainerin (C) Reiten als Gesundheitssport
Trainerin (C) Voltigieren / Reitp�dagogin / Ausbilderin im Behindertenreitsport
Mit Zusatzausbildung im heilp�dagogischen Reiten und Voltigieren
Beauftragte f�r Allgemeinen Pferdesport im Kreisreiterverband Rotenburg
Osterheide 1
27389 Fintel
Tel. u. Fax: (0 42 65) 84 87"
Tel. Mobil: 01 72 45 40 45 2
E-Mail: [email protected]
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Die von Sibylle Wiemer geschilderten Erfahrungen kommen den meinen sehr nahe, denn auch ich trabte einst wie ein Pferd um Tische und St�hle, w�hrend Jana in einer Trage vor meinem Bauch hing und diese spezifischen Bewegungen w�hrend des Gehaltenwerdens offensichtlich beruhigend und einschl�fernd fand.
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Von Thomas Harms aus Bremen erreichte mich (und wahrscheinlich auch einige unter den Adressaten des Trostreich-Newsletters) die Ank�ndigung neuer Fortbildungsveranstaltungen f�r Emotionelle Erste Hilfe & Prim�re Pr�vention 2004/2005. F�r jene, die es noch nicht kennen und evtl. Interesse haben, ein Auszug daraus:
"Im Februar 2005 wird die n�chste 4. Ausbildungsgruppe f�r Emotionelle Erste Hilfe in Bremen starten. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und hat einen Umfang von 40 Weiterbildungstagen. Das Programm richtet sich an alle Menschen, die im Bereich der Fr�hpr�vention und Therapie mit S�uglingen und jungen Familien t�tig sind (z. B. Hebammen, Psychologen, Physiotherapeuten, Kinderkrankenschwestern, Stillberaterinnen etc.). Die Ausbildung m�chte grundlegende Methoden der pr�ventiven K�rperpsychotherapie f�r die Krisenintervention und Bindungsf�rderung vor, w�hrend und in der ersten Zeit nach der Geburt vermitteln.
�ber den folgenden Link k�nnen Sie sich das ausf�hrliche Programm der 2 - j�hrigen Ausbildung herunterladen und ausdrucken. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Inhalten, Struktur und Kosten der Ausbildung.
http://www.reich-in-bremen.de/download/eeh04.pdf
...
Unter dem folgenden Link k�nnen Sie sich Gesamtprogramm 2004-2005 herunterladen und ausdrucken: http://www.reich-in-bremen.de/download/programm04-05.pdf
Ich w�nsche jetzt viel Spa� beim Studieren der beiliegenden Brosch�ren. Falls Sie Fragen haben, k�nnen Sie mir pers�nlich schreiben unter [email protected]
Aufgrund einer Erkrankung unserer B�rokraft kann ich derzeit nur unregelm��ige Sprechzeiten anbieten. Am einfachsten ist , Sie schicken Ihre Anmeldungen per Post an das Zentrum f�r Bindungs - Energetik, Feldelh�ren 106, 28 203 Bremen oder senden Sie uns ein e-mail (s.o.). Sie bekommen dann umgehend Antwort von uns. Oder Sie erkundigen Sich auf dem Anrufbeantworter der Praxis (Tel. 0421 - 3491236) "nach den n�chsten Sprechzeiten.
Ich danke f�r ihr Interesse.
Bis bald
Thomas Harms"
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Der Fr�hling soll zwar laut Wetterbericht zum Wochenende wieder verschwinden, aber daran glaube ich einfach nicht, Fr�hling ist Fr�hling, ob es regnet oder schneit, die V�gel bauen (zumindest in Deinstedt) bereits ihre Nester und die Knospen an B�umen und Str�uchern lassen sich von solchen Vorhersagen auch nicht beeindrucken.
"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung."
Die Winterklamotten in Reichweite ... sende ich euch/Ihnen ganz herzliche Gr��e!
Jutta Riedel-Henck
�Trostreich�
Interaktives Netzwerk Schreibabys
und
�Begegnung statt Erziehung�
Jutta Riedel-Henck
Schulstr. 10
27446 Deinstedt
Deutschland
Tel., Fax, AB: +49 (0) 42 84 - 3 95"
Homepage: www.trostreich.de
www.begegnung-statt-erziehung.de
E-Mail: [email protected]
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