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Andere Autoren: Zappelphilipp & Co/Themenabend/ARTE
Geschrieben am 18.07.2003 von S. Ihlenfeldt

Anonymous schreibt:
"Dienstag, 16. September ab 20.45 Uhr

Zappelphilipp & Co
Das Drama des unruhigen Kindes

Ein Themenabend von Sabine Bubeck-Paaz,
Redaktion Themenabende/ARTE

L�nge: 131�

Deutsche und franz�sische Erstausstrahlung

Wer den �Struwwelpeter� liest, muss beim �Zappelphilipp� schmunzeln. Doch den betroffenen Eltern vergeht das Lachen schnell: Etwa eine Million Kinder in Deutschland, davon circa 80 bis 90 Prozent Jungen, sind von Aufmerksamkeitsst�rungen betroffen.


Sie zappeln, k�nnen nicht stillsitzen und sich auf nichts konzentrieren, sie ecken �berall an und zerren an unseren Nerven. Unsere Kinder werden immer unruhiger. Und ihre Unruhe wird immer weniger toleriert. Eltern und P�dagogen wissen von den Konflikten ein Lied zu singen, die aus dieser allt�glichen Spannung heraus entstehen. Die Gr�nde f�r den zunehmenden Konzentrationsmangel am Mittagstisch, im Kindergarten, vor allem aber in der Schule m�gen vielf�ltig und komplex sein � �Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivit�ts-Symptom� kurz ADHS, lautet jedoch immer h�ufiger die �rztliche Diagnose.
Als sogenanntes Wundermittel f�r aufmerksamkeitsgest�rte Kinder wird zunehmend Metylphenidat verordnet, ein Amphetamin, das meist unter den Namen Ritalin oder Medikinet gehandelt wird. Die Zahlen lassen vermuten, dass wir es hier mit einer sich explosionsartig verbreitenden Hirnkrankheit zu tun haben. Ritalin wurde Ende der 90er Jahre 40 Mal mehr verschrieben als noch f�nf Jahre zuvor. Und in den USA nehmen nach Sch�tzungen der amerikanischen Drogenbeh�rde rund 15 Prozent der Schulkinder Ritalin, Tendenz steigend.
Doch darf eine Gesellschaft so viele Kinder einfach mit dem Stempel �krank� oder �gest�rt� versehen? Immer lauter stellen Spezialisten und Eltern die Annahme, dass rein organisch oder gar genetisch bedingte Stoffwechseldefizite f�r ADHS verantwortlich sind, in Frage. Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, ob organische Ver�nderungen im Gehirn des Kindes Ursache oder nicht viel eher Folge seiner Aufmerksamkeitsst�rung sind. Die Ergebnisse der Gehirnforschung der letzten Jahre unterst�tzen letztere Hypothese. Immer lauter wird die Frage, �was sich an den kindlichen Entwicklungsbedingungen heute derart verschlechtert hat, dass so viele Kinder eine ADHS-Symptomatik entwickeln. Wir sollten uns fragen, ob vielleicht unser gegenw�rtiges Erziehungssystem den kindlichen Lernbed�rfnissen nicht gerecht wird; oder ob eine Form der Wohlstandsverwahrlosung vorliegt, die immer h�ufiger zu fr�hkindlichen Beziehungsst�rungen f�hrt�, wie der Neurobiologe Gerald H�ther es formuliert. Diese Sichtweise ist eine Alternative dazu, mit Ritalin in den Hirnstoffwechsel der Kinder einzugreifen und das Problem somit nur bei den Kindern zu suchen.
Der Streit um Ursache, Diagnose und Therapie von ADHS wird mit harten Bandagen gef�hrt. Der Themenabend �Zappelphilipp & Co� geht davon aus, dass es sich lohnt, die gegenteiligen Positionen klarzustellen: Positionen, die bei Wissenschaftlern, �rzten bis hin zu den Eltern zu finden sind. Er will aber auch zeigen, dass dieser Streit nicht notwendigerweise in einer Sackgasse enden muss, sondern dass es M�glichkeiten jenseits der Medikation gibt, mit ADHS umzugehen.
20. 45 Uhr
Zappelphilipps Leid
Die Karriere einer St�rung
Dokumentation, Deutschland 2002
Buch und Regie: Hanns-Christoph Koch

L�nge: 51�

Deutsche und franz�sische Erstausstrahlung

Der Wissenschaftsjournalist Hanns-Christoph Koch f�hrt uns in seinem Film zwischen die Fronten der unterschiedlichen Positionen von �rzten, Therapeuten und Wissenschaftlern im Streit um ADHS. Dabei wird deutlich, dass es hier um mehr geht als nur um eine Krankheit.
Der US-amerikanische Psychiater und Neurologe Russel A. Barkley gilt als einer der internationalen Spezialisten f�r ADHS. F�r ihn ist die Aufmerksamkeitsst�rung genetisch bedingt und nur mit einer Therapie wirksam zu begegnen: mit der Verabreichung von Psychostimulanzien (Ritalin). Er beklagt, dass selbst in den USA und erst recht in Europa noch viel zu vielen Kindern Ritalin vorenthalten wird. Dar�ber hinaus pl�diert er f�r eine Verabreichung des Mittels bereits im Vorschulalter und eine Gabe an Erwachsene. Ohne diese Behandlung w�rden f�r Wirtschaft und Gesellschaft immense Folgekosten entstehen.
Sein amerikanischer Kollege Lawrence H. Diller dagegen warnt vor leichtfertigen Diagnosen und der rein medikament�sen Behandlung der betroffenen Kinder. Er weist darauf hin, dass die p�dagogischen Probleme der Schule zu einem Schulproblem der Kinder gemacht w�rden. Die Zunahme der ADHS-F�lle in den letzten Jahren deutet in seinen Augen eher darauf hin, dass die Beteiligten unruhigen Kindern hilflos gegen�ber stehen.
Der Kinderarzt und Psychotherapeut Hans von L�pke besch�ftigt sich schon seit den 70er Jahren mit dem Ph�nomen aufmerksamkeitsgest�rter Kinder. Dabei stellte er fest, dass sich die Definition der Symptome im Laufe der Jahrzehnte st�ndig ver�ndert hat. Doch statt eine immer genauere Bestimmung zu erhalten, habe sich ADHS heute erstaunlicherweise zu einem Sammeltopf unterschiedlichster St�rungen und Schw�chen entwickelt.
Der Neurobiologe Gerald H�ther betrachtet ADHS vor dem Hintergrund neuester Ergebnisse der Hirnforschung. Er sieht die feststellbaren Ver�nderungen im Gehirn der betroffenen Kinder keinesfalls genetisch begr�ndet. Sie sind eher Ausdruck einer jahrelangen �falschen� Nutzung des Gehirns. Ziel einer verantwortungsbewussten Therapie m�sse es sein, gemeinsam mit dem Kind neue und ad�quatere Verhaltensmuster einzu�ben. Untersuchen haben gezeigt, dass die erfahrungs- und nutzungsabh�ngige Plastizit�t des Gehirns vor allem bei Kindern sehr ausgepr�gt ist. Er gibt den Kindern, Eltern und Therapeuten die Hoffnung zur�ck, ADHS nicht als unabwendbares Schicksal zu begreifen. Er pl�diert daf�r, die Bed�rfnisse sensibler und reizoffener Kinder schon in den ersten Lebensmonaten und -jahren wahrzunehmen, den Kindern einen Schutzraum zu bieten und ihnen besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
F�r Eltern geh�rt heutzutage Mut dazu, das eigentlich Selbstverst�ndliche zu fordern: dass ihr Kind als Individuum behandelt wird. Besonders in der Schule muss es sich �normal� verhalten, um nicht fr�hzeitig zum Au�enseiter zu werden. Der Film �Zappelphilipps Leid� erz�hlt von zwei Familien, die sich f�r ganz unterschiedliche Wege im Umgang mit diesem Dilemma entschieden haben.

21.40 Uhr
Ich schaukle schon auf einem Bein
Hilfe f�r Zappelkinder
Dokumentarfilm, Deutschland 2002

Buch und Regie: Erika Fehse
Kamera: Klaus Grittner
Ton: Norbert Schr�der
Schnitt: Bettina Strunk

L�nge: 55�

Deutsche und franz�sische Erstausstrahlung

Aaron (8) und Nico (5) bringen ihre Eltern, Lehrer und Kinderg�rtnerinnen oft an den Rand der Verzweiflung. Sie sind unaufmerksam, impulsiv, oft aggressiv und zappelig. Die �rzte verschrieben gegen die Aufmerksamkeitsst�rungen Ritalin, doch die Eltern lehnten ab. Sie suchten nach therapeutischen Alternativen zu dieser umstrittenen medikament�sen Behandlung.
Aaron geht seither regelm��ig zu einem Training, das von Dieter Krowatschek, einem Marburger Schulpsychologen, geleitet wird. In einer Gruppe von Gleichaltrigen lernt er spielerisch, Regeln einzuhalten, schult die Konzentrationsf�higkeit und lernt, seine Impulsivit�t unter Kontrolle zu bringen.
Nicos Eltern suchen Rat bei dem Heidelberger Familientherapeuten Helmut Bonney. Als erstes erfahren die Eltern, was sie tun k�nnen, wenn Nico mit Worten nicht erreichbar ist.
Schon als Babys waren die beiden Jungen nicht zu beruhigen. So auch Caroline (1), die das erste Jahr ihres Lebens mehr schreiend als schlafend verbrachte. Die verzweifelte Mutter sucht Hilfe bei Ingrid M�ller, einer �rztin, die in K�ln eine Schreibaby-Sprechstunde eingerichtet hat.
Der Film begleitet die drei Familien bei ihren erfolgreichen Versuchen, mit Hilfe von Verhaltens�nderungen die Probleme in den Griff zu bekommen.

22.35 Uhr
Guck mal, wie ich gucke!
Dokumentarfilm, Deutschland 2002
Buch und Regie: Astrid Heinrich
Kamera: Steffen Bohn, Astrid Heinrich
Ton: Christian Kr�mer
Schnitt: Sirious

L�nge: 25�

Deutsche und franz�sische Erstausstrahlung

Zusammen mit dem Jugendforscher Klaus Hurrelmann, dem Schulp�dagogen Reinhard Vo� und der Historikerin Christa Berg geht die Filmemacherin Astrid Heinrich der Frage nach, in welcher Welt die Kinder heute eigentlich aufwachsen und warum Erwachsene lieber die Probleme der Kinder fokussieren anstatt sich selbst kritisch zu beobachten.

�K�fighaltung� in st�dtischen Wohnungen ist dem Kind zuwider, Dauersitzen nicht minder. Nur wird ihm im Zwischenraum zwischen Leistungssport und Bewegungsarmut heutzutage nicht viel geboten. Gespielt wird inmitten von Autoverkehr � immer bewacht von besorgten Erwachsenenaugen. Keine guten Zeiten also f�r unkontrollierte Bewegungen, f�r verbotene Experimente, f�rs �ber-die-Str�nge-Schlagen. Kontrolle gab es wohl schon immer � aber nie war sie so vollst�ndig wie heute.

Windpocken oder Masern waren fr�her die epidemischen Kinderkrankheiten, heute dagegen scheint es ADHS zu sein. Eltern und Lehrer sto�en mit ihrer erzieherischen Fantasie schnell an die Grenzen. Vor allem in der Schule sind Normen wie Ruhe, Konzentration und vor allem Leistung gefordert. Massen von B�chern �berschwemmen den Markt und versuchen den Ratlosen mit �Neuen Konzentrationshilfen f�r Zappelphilippe und Tr�umer� oder �OptiMind-Konzepten� auf die Spr�nge zu helfen.

Im Dschungel der wohlgemeinten Ratschl�ge und Patentrezepte entdeckt die Autorin, dass schon viel gewonnen w�re, wenn die Gesellschaft den Blick von den M�ngeln ihrer Kinder hin zu deren St�rken wenden w�rde.
"

 
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