Müssen wir realistisch bleiben oder werden? Grundlagen zur Änderung von Schule
Geschrieben am Thursday, 03. August von admin
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gregor5 schreibt: "Artikel aus der Zeitschrift "Natürlich lernen"
unter "Müssen wir realistisch bleiben oder werden?"
zu finden.
Hier der Anfang. Ich freue mich auf Kommentare!
Gregor Kowalski
www.matheferien.de
Müssen wir realistisch bleiben oder werden?
Grundlagen und Gedanken zur Veränderung der Schule
1. Der Mensch als Subjekt oder Objekt – eine radikale Grundentscheidung
Jahrzehntelang anhaltende Rufe nach Verbesserung der Schule! Nicht enden wollende Reformversuche! Immer wieder neue oder wiederkehrende Änderungsvorschläge! Und immer wieder muss man feststellen: Zufriedener ist dadurch kaum einer der an Schule Beteiligten geworden: Weder Lehrer, noch Eltern, erst Recht nicht die Schüler! Bemerkenswert bei der Vielzahl an Änderungsideen des schulischen Alltags ist der Mangel an radikaler, also bis an die Wurzeln des Handelns gehender Nachdenklichkeit über die Grundlagen, auf denen die Schule und ihre Überzeugungen beruhen. Selten besteht die Bereitschaft über die Sorgen und Probleme des Alltags hinaus, mehr sein zu wollen als bloßer schulischer Feuerwehrmann, der die immer wieder aufbrechenden Brände wieder und wieder zu löschen versucht. Stattdessen bedarf es einer Besinnung auf die Ursachen der täglichen schulischen Katastrophe, die nicht bei vorschnellen Antworten halt macht. Dabei handelt es sich nicht um eine abstrakt-philosophische Überlegung, sondern - im Gegenteil - um die Klärung der Basis, auf der alle Entscheidungen zu Bildung, Lernen und Schule stehen.
Es geht um Fragen, die zu grundsätzlichen Entscheidungen herausfordern: „Was ist der Mensch, wie und warum lernt er?“ Es geht um die Entdeckung der geistigen Irrtümer, die aus irrigen Menschenbildern in den schulischen Alltag hineinwirken."
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