AD(H)S als medizinisches Modell: auf der Suche nach Halt
Geschrieben am Monday, 05. March von admin
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AdhsMoni schreibt: "- Grundgedanke des medizinischen Modells
- AD(H)S: als "Syndrom" findet es seinen Platz in der Medizin
- Die Hoffnung auf den Organbefund: AD(H)S als "Hirnstoffwechselst�rung"
- Denkmodelle entscheiden dar�ber, wie Daten gedeutet werden
- "Man k�nnte es AD(H)S nennen":Fragen zur Diagnostik
- Die Gefahr schwerwiegender Fehldiagnosen
- Die Schuldfalle
- Hilfen
- Zusammenfassende Thesen zum Konzept des AD(H)S
Von Dr. med. Hans von L�pke
Grundgedanke des medizinischen Modells
Seit Menschengedenken ist die Medizin mit der Erwartung konfrontiert, Erkl�rungsmodelle und daraus hergeleitete Handlungsm�glichkeiten zu entwickeln, wenn Menschen k�rperlich oder psychisch in Not geraten. Seitdem diese Erkl�rungsmodelle auf eine naturwissenschaftliche Basis gestellt wurden, haben die daraus resultierenden Handlungsm�glichkeiten einen bisher unvorstellbaren Aufschwung genommen. W�hrend Patienten mit Schmerzen im rechten Unterbauch fr�her nicht selten w�hrend einer Behandlung mit Rizinus starben, werden sie heute gerettet, weil eine Entz�ndung des Blinddarms als Ursache diagnostiziert und durch Operation beseitigt werden kann. Daraus entstand die Erwartung, dass durch die Kenntnis eines urs�chlichen Organbefundes gezielte und wirksame Hilfe m�glich werde. Fehlt ein solcher Nachweis, so gilt in der Medizin: "Ursache ungekl�rt - Behandlung bestenfalls symptomatisch". Kaum verwunderlich, dass auch bei nicht prim�r k�rperlichen Problemen durch den Nachweis von Organbefunden der Anschluss an diese verl�ssliche Orientierung gesucht wird. Dort, wo eine solche Zuordnung zun�chst nicht m�glich erscheint, weckt das regelm��ige gemeinsame Auftreten verschiedener "Symptome" die Hoffnung, doch noch einen Organfaktor als "Ursache" zu finden. Man fasst sie dann zum "Syndrom" zusammen.
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ADHS Schweiz
Ein Herz f�r Kinder"
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